Geschichte von Be-Part
Eine Chronik, rekonstruiert aus der eigenen Website des Kollektivs, wie sie zwischen 2004 und 2012 archiviert wurde.
2002–2004 Konzerte und Flyer
Die erste Website dokumentiert lokale Konzerte über Flyer-Seiten für 2002, 2003 und 2004 sowie eine Seite pro Gig (etwa Dropdead, MDC, Disorder, Tragedy, Agrotoxico und viele mehr), Tour-Seiten, Band-Links und eine Wegbeschreibung. Auf der Startseite stand schon das Motto „be part of the scene, not just the scenery“.
2004–2008 Das Festival wächst
Das Be-Part.Festival wird zum festen Termin, mit eigenen Seiten für 2006 und 2007 (Deutsch und Englisch, mit Anfahrtsseite) und zweisprachigem Programm. 2008 ist die fünfte Ausgabe.
2007 Be-Part.Records
Die Seite wird um Label und Vertrieb herum neu gebaut. Der Katalog wächst bis 2008 auf zwölf nummerierte Veröffentlichungen, von Fall of Efrafas Doppel-LP „Elil“ bis End of All, Leadershit / Derrota, Blänt / Nagasaki Nightmare und Asedio.
2008 Neue Seite, größeres Netzwerk
Eine neu gestartete Website bringt News, Termine, Festival-Infos, eine Distro-Liste und eine Linkseite. Der Vertrieb umfasst weitere kleine Labels wie Skuld Releases, Ruin Nation, Alerta Antifascista, Tofu Guerrilla, Unsociable und Hate Records.
ab 2009 Festival VI und Newsletter-Zeit
Das sechste Festival läuft vom 11. bis 14. Juni 2009 im Jugendhaus Fasanenhof (Fußballturnier, Skate-Contest, Kochwettbewerb, Vortrag), und ein späterer Newsletter (2012 archiviert) listet Dutzende neue Platten, von Kylesa und Wolfbrigade bis Malachi und Agrimonia.
Prinzipien, in eigenen Worten (sinngemäß)
- Nicht-kommerziell und gemeinnützig: Alle Beteiligten sind ehrenamtlich dabei.
- Die Musik ist Punk und Hardcore im internationalen D.I.Y.-Netzwerk.
- Ein politisches Projekt mit anarchistisch inspirierter Organisation, flacher Struktur und Konsensentscheidungen.
- Offene Tür: Wer die Kultur liebt, kann mitmachen.
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Quellen: Internet-Archive-Aufnahmen von be-part.org, 2004–2012.